Mit dem Handy andere Handys ausspionieren


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Bluejacking - Spionage mit Hilfe von Bluetooth

Wie man mit dem Handy auf fremde Handys zugreifen kann und alle gespeicherten Daten ausspionieren kann (Adressbuch, gesendete und empfangene SMS-Nachrichten, Anruflisten, ...).

Seit einiger Zeit geistert ein neues Phänomen der Handywelt durch das Internet: Das Bluejacking. Vielleicht ist es ihnen auch schon passiert: Ihr Handy piept, eine neu gesendete Visitenkarte wird angezeigt, drin steht „Schönen Gruss vom Bluejack“ - kein Absender. Wenn sie ein bluetoothfähiges Handy haben, bei dem die Bluetoothfunktion aktiviert ist und sie sich irgendwo befinden, wo viele Menschen sind, könnte ein Bluejacker in ihrer Nähe Sie als „Opfer“ seiner Späße ausgemacht haben.

Die Bluejacking-Welle schwappt aus Grossbritannien zu uns herüber, ausgegangen von Foren auf der Handy-Website esato.com. Eine 13jährige aus Sheffield verbucht inzwischen haufenweise Links auf ihrer Seite bluejackq.com (sprich:“ Bluejacked you“). Bluejacking - wie geht das?

Der Klingelscherz per Handy funktioniert ganz einfach mit allen bluetoothfähigen Handys und PDAs: Im Menüpunkt „Kontakte“ einen neuen Kontakt erstellen, allerdings statt eines Namens einen Kommentar eingeben („I bluejacked you!“), unter „Visitenkarte Versenden“ dann die Option „per Bluetooth“ wählen. Das Gerät scannt nun die Umgebung (bis zu 10 Metern Reichweite) nach aktivierten Bluetooth-Geräten ab. Sind welche vorhanden, werden sie angezeigt - eins auswählen, Visitenkarte senden und warten, dass es in der Nähe piept und jemand erstaunt auf sein Handy-Display schaut. Der gemeine Bluejacker schickt nun gerne noch einen persönlichen Kommentar hinterher à la „toller Hut!“ oder dergleichen. Ob man sich zu Erkennen gibt oder nicht, bleibt nun dem Temperament überlassen. Eigentlich auch eine hübsche Möglichkeit zum Flirten ;-) Funktioniert am besten auf Bahnhöfen, Flughäfen und anderen Plätzen, wo viele Menschen sind.

Grund zur Panik? Die Welle hat nun schon erste Handy-User in Panik versetzt: Können auf diese Weise etwa Handy-Viren übertragen werden oder gar der Kontakte-Ordner des Telefons ausgelesen? Die Schweizer Virenspezialisten von Sophos haben bereits reagiert und geben Entwarnung - Bluejacking scheint zunächst harmlos. Theoretisch ist es sicher möglich, per Bluetooth andere Geräte anzuzapfen, aber in der spezifischen Form des Bluejacking geht es um den Spass am überraschten Mitmenschen. Und praktisch gesehen müsste ein potentieller Hacker quasi ständig hinter seinem „Opfer“ herlaufen, um stets in Verbindung zu bleiben. Infos und Anleitungen zum Thema finden Sie auf folgender Seite.








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